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Mit Unverständnis und heftiger Kritik an OB Hoffmann (SPD) reagiert die Darmstädter CDU-Stadtverordnetenfraktion auf die angekündigte, angeblich dreimonatige Schließung des Schlossmuseums ab Heiligabend.
„Wir haben erst vor wenigen Tagen im Kulturausschuss explizit nach der Öffnung über den 31. Dezember 2009 hinaus gefragt. OB Hoffmann sicherte diese zu und verwies bei der Frage nach den hierfür erforderlichen Mitteln auf Haushaltsausgabereste, aus denen ab Januar 2010 der Weiterbetrieb sichergestellt sei. Auch auf die Frage nach dem Personal, das ab Januar 2010 verantwortlich sein solle, beschwichtigte er und verwies auf eine bereits angedachte Lösung. Dass der Liquidator jetzt bereits ab der übernächsten Woche eine dreimonatige Schließung ankündigt, hat bei uns großes Unverständnis hervorgerufen und erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt der Auskünfte von OB Hoffmann während der letzten Sitzung des Kulturausschusses geweckt. Es ist für uns schier unvorstellbar, dass er in seiner Eigenschaft als Kulturdezernent von den Schließungsplänen zum Zeitpunkt der Sitzung nichts gewusst hat und den Stadtverordneten gegenüber den Eindruck vermittelte, als werde die derzeitige Regelung weiter fortgesetzt. Die CDU-Fraktion wird umgehend eine Erklärung für diese Widersprüche verlangen", teilt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion Ctirad Kotoucek mit.
„Die Schließung just an Heiligabend wäre ein besonders bitteres „Weihnachtsgeschenk" des Oberbürgermeisters an die Darmstädter. Dass er über die geplante Schließung die zuständigen Gremien nicht informiert hat und damit jedwede Nachfragen oder Diskussionen um Alternativen unmöglich gemacht hat, ist skandalös, passt aber bedauerlicherweise zu seinem intransparenten und alles andere als nachvollziehbaren Umgang mit dem Darmstädter Schlossmuseum und dem kulturhistorischen Erbe unserer Stadt. Er missachtet damit einstimmige Beschlüsse des Stadtparlamentes, das sich für eine Fortsetzung des Betriebes und einen Erhalt ausgesprochen hat, nachdem die Schließungspläne Hoffmanns bekannt wurden", macht der CDU-Stadtverordnete Ludwig Achenbach deutlich. Der CDU-Politiker kritisiert, dass der OB offenbar erneut einer Diskussion mit dem Stadtparlament aus dem Weg zu gehen versuche.
Die CDU kündigt an, zur nächsten Sitzung des Stadtparlaments einen Dringlichkeitsantrag einzubringen und sich vehement gegen eine Schließung aussprechen und für eine Fortsetzung der Öffnung ab Januar 2010 stark machen werde. „Nach dem, was OB Hoffmann sich beim Schlossmuseum bisher geleistet hat, geht unser Vertrauen in der Frage vorgeblich zeitweiser Schließungen gegen Null. Eine Inventur muss entweder wesentlich schneller möglich sein oder sollte auch durch zwei Öffnungstage in der Woche nicht unmöglich werden", machen Achenbach und Kotoucek abschließend deutlich.
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„Bitteres „Weihnachtsgeschenk“ für die Darmstädter“
Unverständnis über geplante Schlossmuseums-Schließung -
Kritik an OB Hoffmann
Mit Unverständnis und heftiger Kritik an OB Hoffmann (SPD) reagiert die Darmstädter CDU-Stadtverordnetenfraktion auf die angekündigte, angeblich dreimonatige Schließung des Schlossmuseums ab Heiligabend.
„Wir haben erst vor wenigen Tagen im Kulturausschuss explizit nach der Öffnung über den 31. Dezember 2009 hinaus gefragt. OB Hoffmann sicherte diese zu und verwies bei der Frage nach den hierfür erforderlichen Mitteln auf Haushaltsausgabereste, aus denen ab Januar 2010 der Weiterbetrieb sichergestellt sei. Auch auf die Frage nach dem Personal, das ab Januar 2010 verantwortlich sein solle, beschwichtigte er und verwies auf eine bereits angedachte Lösung. Dass der Liquidator jetzt bereits ab der übernächsten Woche eine dreimonatige Schließung ankündigt, hat bei uns großes Unverständnis hervorgerufen und erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt der Auskünfte von OB Hoffmann während der letzten Sitzung des Kulturausschusses geweckt. Es ist für uns schier unvorstellbar, dass er in seiner Eigenschaft als Kulturdezernent von den Schließungsplänen zum Zeitpunkt der Sitzung nichts gewusst hat und den Stadtverordneten gegenüber den Eindruck vermittelte, als werde die derzeitige Regelung weiter fortgesetzt. Die CDU-Fraktion wird umgehend eine Erklärung für diese Widersprüche verlangen“, teilt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion Ctirad Kotoucek mit.
„Die Schließung just an Heiligabend wäre ein besonders bitteres „Weihnachtsgeschenk“ des Oberbürgermeisters an die Darmstädter. Dass er über die geplante Schließung die zuständigen Gremien nicht informiert hat und damit jedwede Nachfragen oder Diskussionen um Alternativen unmöglich gemacht hat, ist skandalös, passt aber bedauerlicherweise zu seinem intransparenten und alles andere als nachvollziehbaren Umgang mit dem Darmstädter Schlossmuseum und dem kulturhistorischen Erbe unserer Stadt. Er missachtet damit einstimmige Beschlüsse des Stadtparlamentes, das sich für eine Fortsetzung des Betriebes und einen Erhalt ausgesprochen hat, nachdem die Schließungspläne Hoffmanns bekannt wurden“, macht der CDU-Stadtverordnete Ludwig Achenbach deutlich. Der CDU-Politiker kritisiert, dass der OB offenbar erneut einer Diskussion mit dem Stadtparlament aus dem Weg zu gehen versuche.
Die CDU kündigt an, zur nächsten Sitzung des Stadtparlaments einen Dringlichkeitsantrag einzubringen und sich vehement gegen eine Schließung aussprechen und für eine Fortsetzung der Öffnung ab Januar 2010 stark machen werde.
„Nach dem, was OB Hoffmann sich beim Schlossmuseum bisher geleistet hat, geht unser Vertrauen in der Frage vorgeblich zeitweiser Schließungen gegen Null. Eine Inventur muss entweder wesentlich schneller möglich sein oder sollte auch durch zwei Öffnungstage in der Woche nicht unmöglich werden“, machen Achenbach und Kotoucek abschließend deutlich.
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