| CDU: Zustimmung zur Nordost-Umgehung nur mit klarer Zusage auf Realisierung - Reißer: CDU wird sich nicht an geplantem Wählerbetrug durch SPD und FDP beteiligen |
| Dienstag, den 26. Januar 2010 um 12:21 Uhr | |
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Der CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Rafael Reißer MdL macht vor der morgigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nochmals die Position seiner Fraktion zur Nordostumgehung deutlich: "Die CDU fordert endlich Ehrlichkeit und Transparenz in der Debatte um den Satzungsbeschluss. Der hauptamtliche Magistrat, insbesondere die SPD-Politiker OB Hoffmann, Kämmerer Glenz und Baudezernent Wenzel sowie die sie tragenden Fraktionen von SPD und FDP widersprechen sich öffentlich, dass einem die Haare zu Berge stehen. Kritik übt der CDU-Politiker auch an den offensichtlichen Widersprüchen rund um das Projekt Nordost-Umgehung. Es gebe allein von städtischer Seite mehrere erheblich differierende Aussagen zum städtischen Finanzierungsanteil. Diese reichen von 40,7 Millionen bis über 50 Millionen Euro. Bislang habe der Magistrat keine Anstalten gemacht verbindliche Zahlen vorzulegen. Mit Verwunderung habe man zudem zur Kenntnis genommen, dass Kämmerer Glenz auf dem SPD-Parteitag Ausschüttungen der HSE in Höhe von 80 Millionen Euro in den Jahren 2012 und 2015 zusicherte, mit denen die Nordost-Umgehung zu finanzieren sei. An der Verbindlichkeit dieser Zahlen waren zuletzt erhebliche Zweifel aufgekommen. "Wir werden den Kämmerer deshalb auch hier in die Pflicht nehmen und Auskünfte verlangen, worauf sich seine Ankündigung stützt", verdeutlicht Reißer. Der Antrag der CDU-Fraktion, ein Finanzierungskonzept für die Nordost-Umgehung vorzulegen, steht auf der morgigen Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses.
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