| Offener Brief von Karin Wolff an SPD Kandidatin Starke |
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| Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 13:55 Uhr |
Sehr geehrte Frau Starke,![]() ich habe Ende Februar 2008 Frau Metzger einen Brief geschrieben, ob sie tatsächlich trotz ihrer vorherigen Erklärungen einer Duldung einer SPD-Regierung durch die Linke zustimmen könne. Diese Frage hat sie wenige Tage später durch Fakten eindrücklich beantwortet. Sie haben nun eine Position eingenommen, die m.E. davon völlig differiert. Sie machen keinerlei politische Aussagen zum Wortbruch nach der letzten Landtagswahl, auch keine zur Möglichkeit einer künftigen Zusammenarbeit der SPD mit den Linken. Bisher habe ich keine Position von Ihnen gehört, die sich von den Stellungnahmen von Frau Ypsilanti und des neuen Spitzenkandidaten unterscheidet. Beide schließen für die kommende Legislaturperiode eine Zusammenarbeit ausdrücklich nicht aus. Schließen Sie das definitiv aus? Ich habe den Eindruck, dass Sie Ihre Landesvorsitzende Ypsilanti lediglich strategisch für belastet halten; dazu habe ich keine Stellungnahme abzugeben. Von Ihnen wüsste ich aber nach Ihrem Auftreten in den letzten Tagen gern wie viele andere auch, was Sie nach dem 7.3.2008 getan haben, als Dagmar Metzger ihre Erklärung abgegeben hatte und dafür durch unsägliche Angriffe an den Rand gedrängt wurde? Was haben Sie getan, als Frau Everts, Frau Metzger, Frau Tesch und Herr Walter der Zusammenarbeit mit den Linken durch ihre Stimmverweigerung ein vorläufiges Ende setzten und dafür in höchst brutaler Manier angegriffen wurden? Wie haben Sie sich zugunsten des freien Mandats von Abgeordneten eingelassen? Mit freundlichen Grüßen |




