Land stärkt mit dem bundesweit einmaligen Kommunalen Schutzschirm die Handlungsfähigkeit der hessischen Kommunen
Christean Wagner: „Land stärkt mit dem bundesweit einmaligen Kommunalen Schutzschirm die Handlungsfähigkeit der hessischen Kommunen" -
„Tatkräftiger Beitrag der Regierung Bouffier zur Zukunftssicherung der Kommunen"
„Mit dem bundesweit einmaligen Kommunalen Schutzschirm stärkt die Landesregierung die Handlungsfähigkeit der hessischen Kommunen. Insgesamt 3,2 Milliarden Euro stehen für die Entschuldung von Städten, Gemeinden und Kreisen zur Verfügung. Das ist ein tatkräftiger Beitrag der Regierung von Ministerpräsident Volker Bouffier zur Zukunftssicherung der Kommunen. Mit dem Kommunalen Schutzschirm stellen wir sicher, dass auch künftige Generationen noch genügend politischen Gestaltungsspielraum haben. Das Land trägt den Schuldenfonds vollständig und übernimmt in vorbildlicher Weise Verantwortung für seine Kommunen", begrüßte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, die Einigung der Hessischen Landesregierung mit den Kommunalen Spitzenverbänden zur Umsetzung eines Kommunalen Schutzschirms in Höhe von 3,2 Milliarden Euro.
Haupt- und Finanzausschuss - GRÜNE und CDU loben neue Transparenz der Haushaltsberatungen.
"In einer derart detaillierten Klarheit wurde bislang noch kein Haushaltsentwurf beraten", rekapitulieren die Fraktionsvorsitzenden von GRÜNEN und CDU Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz und und Hartwig Jourdan die letzte Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss, deren Hauptthema die 2. Lesung des Haushalts 2012 war, "das erstmals praktizierte Angebot, die Haushaltskonsolidierungsvorschläge des GRÜN-Schwarzen Magistrats in allen Einzelheiten durchzusprechen hat sich als richtungsweisend erwiesen."
Finanzmisere durch unverantwortliches Handeln der verantwortlichen SPD-Politiker extrem verschärft -
Zahlungsunfähigkeit nur durch drastische Erhöhung des städtischen Dispositionskredits (Kassenkredit) abwendbar -
Zu ausgereiztem Kreditrahmen kommt nun noch eine alte Gewerbesteuerrückzahlung in Millionenhöhe
Die Stadt Darmstadt befindet sich in einer Extremsituation. Schuld daran ist die desaströse Haushaltslage unter Kämmerer Glenz und OB Hoffmann (beide SPD).
Kurz nach Antritt der Regierungskoalition von Grünen und CDU war bei einem Kassensturz herausgekommen, dass die sogenannten Kassenkredite, vergleichbar einem Dispo-Kredit, vollständig bis an die Obergrenze von 300 Millionen Euro ausgereizt sind - die Stadt Darmstadt steht damit vor der Zahlungsunfähigkeit.
Die Tatsache, dass die Kassenkredite bereits zu Beginn des Jahres ausgeschöpft waren hätte erheblich früher zu einer Reaktion führen müssen. Vor den Stadtverordneten wurde jedoch wiederholt die Situation verharmlost. Dieser Vorgang ist inzwischen Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage der grün-schwarzen Koalition.
CDU: Schuldenstand dramatisch - Konstruktive Beteiligung der Opposition gefragt
Die CDU zeigt sich verwundert über die Aussagen der Opposition zu den dramatischen Ergebnissen der Haushaltsklausur.
"Wenn der SPD-Fraktionsvorsitzende Benz die Schuldenlage als nicht neu bezeichnet, dann weiß er mehr, als die anderen Fraktionen im Stadtparlament. Sein Parteifreund und langjähriger Kämmerer Wolfgang Glenz hat hinsichtlich der Kassenkreditlage stets beschwichtigt und noch bei den letzten Haushaltsberatungen davon gesprochen, dass der Kreditrahmen bei Weitem nicht voll beansprucht wird. Dass das mit der Realität nichts zu tun hat, wissen wir jetzt", teilt der CDU-Vorsitzende Ctirad Kotoucek mit.

