Die Voraussetzungen für ein Hotel seien an dieser Stelle ausgesprochen schwierig. Dies fange mit absehbaren Interessenskonflikten mit der benachbarten "Goldenen Krone" an und gehe weiter bis zur Problematik ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Ein Hotelneubau müsse über eine Mindestanzahl von Zimmern verfügen, um rentabel betrieben werden zu können. Daraus ergebe sich ein Bauvolumen, dass an dieser Stelle kaum städtebaulich vertretbar zu realisieren sei.
Die Koalition setze daher Hoffnung den Gestaltungsbeirat, der sich Mitte Februar konstituieren werde und der grundsätzlich bei wesentlichen stadtplanerischen und gestalterischen Maßnahmen eine wichtige beratende Rolle erhalten soll.
„Ein Hotelbau zielt immer darauf ab rentabel zu sein und Gewinn abzuwerfen", erklären die Koalitionspolitiker abschließend, „die Grundvoraussetzungen dafür sind auf dem Grundstück des ehemaligen Saladingebäudes nicht die besten. Deshalb möchten wir an dieser städtebaulich sensiblen Stelle auch den öffentlichen Diskurs, um zu einer besseren Lösung zu kommen."

