Die CDU-Politikerin appelliert an die grüne Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner, diesen Konsens nicht zu gefährden. "Aus dem Verhalten des früheren OB Hoffmann (SPD) sollte jeder gelernt haben. Die südhessischen Abgeordneten müssen bei diesem Thema deshalb an einem Strang ziehen. Zur eigenen Profilierung oder gar Kritik an der Bundesregierung ist dieses denkbar schlecht geeignet", unterstreicht Wolff.
Dies lasse sich auch daran festmachen, dass es offensichtlich alle Amtsvorgänger von Bundesverkehrsminister Ramsauer nach 1998 unterlassen haben, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob die geplanten Investitionen auch zum gewünschten Ziel führen. Die stellvertretende Kreisvorsitzende der Darmstädter CDU begrüßt deshalb, dass Bundesverkehrsminister Ramsauer die berechtigte Frage stellt, wie die Kapazitätsanforderungen des Schienenverkehrs in der Region befriedigt werden können. Insofern ist es folgerichtig, dass das Bundesverkehrsministerium den Schienenkorridor Köln – Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karlsruhe weiträumig untersucht.
"Letztlich geht es ja darum, eine tragfähige Lösung zu finden, die sich auch wirtschaftlich darstellen lässt. Anderenfalls müssten sich das Ministerium und die Bahn den Vorwurf gefallen lassen, möglicherweise an den Realitäten vorbei zu bauen", so Karin Wolff.

