CDU Arheilgen - Presse

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26. Februar 2020: Innenminister Beuth beim politischen Aschermittwoch der CDU Arheilgen  

Am 26.02.2020 fand der traditionelle politische Aschermittwoch der CDU Arheilgen statt. Als Redner konnte der Vorsitzende der CDU Arheilgen Christof Lorang den hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU) begrüßen. Lorang sagte, er sei froh, dass der Minister trotz des Amoklaufes in Hanau und des Anschlags auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen nach Arheilgen gekommen ist. Neben zahlreichen Ehrengästen wie dem Bürgermeister Rafael Reißer und CDU-Mitgliedern waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung in das Muckerhaus gefolgt. 

Zu Beginn seiner Rede informierte der Minister über den Amoklauf in Hanau und den Anschlag auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen. Er werde in diesen Tagen immer wieder gefragt, ob und wie die Polizei und der Verfassungsschutz Anschläge wie diese verhindern könne. Er könne nur betonen, dass sehr viel Aufwand in die Ermittlungsarbeit gesteckt werde, um solche Verbrechen zu verhindern. Eine absolute Sicherheit gebe es aber nicht. Die Ermittlungsbehörden werden aber beide Anschläge auswerten und für die Zukunft die richtigen Schlüsse ziehen, damit alle Menschen in Hessen sicher leben können, so Herr Beuth. Die Gesellschaft müsse dann diskutieren und die Parlamente entscheiden, welche Werkzeuge und Kompetenzen sie den Ermittlungsbehörden für ihre Arbeit geben wollen. 

Jeder sei aufgerufen, in der Gesellschaft Stellung zu beziehen, wenn eine Diskussion die Sachebene verlasse. Wenn Ausländer oder Randgruppen diffamiert werden, Menschen herabgesetzt werden. Jede und jeder können zu einem guten Miteinander beitragen durch Engagement in und für die Gesellschaft oder durch ein freundliches Wort. 

Trotz Hanau und Volkmarsen sei aber die Kriminalität so niedrig wie zuletzt Anfang der 70er Jahre. Videoüberwachung führe etwa zur Verringerung von Handtaschendiebstählen, aber auch zur Verdrängung von Taten zu anderen Orten. Bei der Aufklärung sei sie eine große Hilfe. Zur Bekämpfung von Kinderpornographie und Kindesmissbrauch im Internet wünscht sich der Innenminister andere Handlungsoptionen für die Polizei. Am Beispiel der Ebene II des Frankfurter Hauptbahnhofes erklärte Beuth, wie die Polizei durch massiven Personaleinsatz (hier 350.000 Einsatzstunden) die Kriminalität erfolgreich bekämpft. Trotz der niedrigen Fallzahlen fühlten sich die Menschen subjektiv oft nicht sicher. Mit einer Anekdote aus seiner eigenen Jugend machte der Minister das Problem anschaulich. Die Lacher waren ihm sicher. Mit Hilfe von Bürgerbefragungen werde die subjektive Sicherheit ermittelt und mit wissenschaftlicher Begleitung ausgewertet. Dann könne man gezielt Maßnahmen angehen, um die subjektive Sicherheit zu verbessern. Außerdem erwähnte Beuth die App Hessenwarn als Informationskanal der Polizei zur Warnung der Bürger. 

In der abschließenden Diskussion mit dem Minister wurde die Hassrede im Internet thematisiert. Ein Mittel, dagegen vorzugehen, könne die sichere Identifizierung der User sein. Über sogenannte Post-Ident-Verfahren, die zum Beispiel bei der Kontoeröffnung heute verwendet werden, könne der Plattformbetreiber die Identität eines Nutzers sicher feststellen. Ein weiterer Besucher fragte den Minister nach seiner Meinung, ob die Kosten von Polizeieinsätzen in Fußballstadien auf die Vereine umgelegt werden sollten. Der Minister vertrat hier die Position, dass der Staat diese Kosten tragen solle. Mit DFB und DFL werde schon seit langem besprochen, wie die Sicherheit in den Stadien stetig verbessert werden kann. Ziel sei, weniger Polizisten einsetzen zu müssen, was die Sicherheit der Besucher erhöhe und die Kosten für alle Steuerzahler senke. 

Von links: Reiner Block, Gabi Staffa, Helga Andres, Andrea Stegmann, Peter Beuth, Christof Lorang, Lutz Hefert, Stella Stegmann, Axel Lanzmich


17. November 2019: Neuer Vorstand bei der CDU Arheilgen - Christof Lorang als Vorsitzender bestätigt  

Am 15.11.2019 trafen sich die Mitglieder der CDU Arheilgen zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Im Bericht des Vorstandes blickte der Vorsitzende Christof Lorang zurück auf die letzten beiden Jahre. Als Erfolge verbuchte Lorang die politischen Aschermittwoche mit Wolfgang Bosbach 2018 und Manfred Pentz 2019, den Besuch Stadtverordnetenversammlung im Oktober 2019, die mit großem Einsatz geführten Wahlkämpfe zur Landtagswahl und zur Europawahl. Trauriges gab es auch: Im Mai 2018 verstarb der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Alfred Aldenhoff. Die Pressearbeit und die Internetseite der CDU Arheilgen seien auf einem guten Weg, müssen aber weiter gepflegt werden. Das solle ein Ziel für die nächsten beiden Jahre sein, so Lorang. In den letzten beiden Jahren wuchs die CDU in Arheilgen leicht. Das sei ein Grund zur Freude, aber nicht zum Ausruhen. Verschiedene angebotene Veranstaltungen wurden leider nicht angenommen. „Man muss Sachen ausprobieren. Wenn sie nicht funktionieren, auch gerne nochmal. Wenn sie dann nicht angenommen werden, muss man neue Ideen entwickeln“, so Christof Lorang dazu. 

Unter der Leitung von Kevin Kunkel, dem Vorsitzenden der Jungen Union in Darmstadt, wurde der alte Vorstand entlastet und ein neuer Vorstand gewählt. Einstimmig zum Vorsitzenden wurde Christof Lorang wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Andrea Stegmann als stellvertretende Vorsitzende, Gabi Staffa als Schriftführerin, Stella Stegmann als Mitgliederbeauftragte und als Beisitzer Lutz Hefert und Axel Lanzmich. Christian Falke, der viele Jahre als Schriftführer im Vorstand der CDU Arheilgen ist, hat dieses Amt aufgegeben und gehört nun als Beisitzer dem neuen Vorstand an. Außerdem wurden die Delegierten für die verschiedenen Parteitage gewählt. 

Ausgeschieden aus dem Vorstand sind Edith-Heinz Becker und Dr. Christian Rosinski. Beide wurden in der Versammlung zu Ehrenvorstandsmitgliedern gewählt. Die Versammlung dankte beiden mit einem langen Applaus für die geleistete Arbeit. Der Vorsitzende Christof Lorang bat beide, dass sie weiterhin – wie die anderen Ehrenvorstandsmitglieder auch – dem neu gewählten Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen und sich rege an den Diskussionen in der Partei beteiligen. 

Von links: Reiner Block, Gabi Staffa, Stella Stegmann, Andrea Stegmann, Axel Lanzmich, Christof Lorang, Edith Heinz-Becker, Lutz Hefert, Helga Andres, Christian Falke, Dr. Christian Rosinski


29. Oktober 2019: CDU Arheilgen besucht Stadtverordnetenversammlung  

Am 29.11.2019 traf sich die Arheilger CDU, um gemeinsam eine Stadtverordnetenversammlung zu besuchen. Dabei hatten sich die Kommunalpolitiker vorgenommen, etwa eine Stunde den Stadtverordneten zuzuhören und dann gemütlich zusammenzusitzen. Lange geplant war dieser Besuch. Zufällig für diese Sitzung hatte die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung eine dringliche große Anfrage zum geplanten neuen Gewerbegebiet im Darmstädter Norden eingereicht – also die Flächen im Westen von Arheilgen um das bestehende Gewerbegebiet herum und die Flächen im Osten von Wixhausen südlich der GSI. Gespannt lauschten denn auch die Arheilger CDUler den Ausführungen der Stadtverordneten zu diesem für Arheilgen und Wixhausen wichtigen Thema. Auch wenn manche Reden durch Zwischenrufe unterbrochen wurden, waren die Reden und die Inhalte sachlich. Wichtige Fragen wurden gestellt: Wie und in welchem Umfang soll Darmstadt weiterwachsen? Was bedeutet das für die Infrastruktur? Was für die Zahl der Wohnungen? „Auch wenn ich nicht alle Meinungen teile, es war eine äußerst interessante und lebendige Diskussion. Unser Besuch hat sich gelohnt“, so der CDU-Stadtbezirksvorsitzende Christof Lorang.  

Der Vorstand der CDU Arheilgen griff diese Diskussion um die geplanten Gewerbegebiete in seiner Sitzung am Folgetag auf. Per se hat der CDU Vorstand nichts gegen die Prüfungen und Vorplanungen für diese neuen Gewerbegebiete. Es heißt ja gerade nicht, dass am Ende tatsächlich ein Gewerbegebiet kommt und dass es in dieser Größe kommt. Allerdings kann es auch 10 bis 15 Jahre dauern, bis es realisiert wird. Bei diesen Planungen muss auf die Naturdenkmäler (die Sanddühnen und die Vogelschutzgehölze) im Bereich des geplanten Gewerbegebietes Wixhausen Ost Rücksicht genommen werden. Das gilt für ein Gewerbegebiet genauso wie für die von der SPD vorgeschlagenen Wohngebiete. 

Falls es in diesen Dimensionen umgesetzt werden soll, wird die CDU Arheilgens auf einen parallelen Ausbau der Infrastruktur – S-Bahn, Straßenbahn, Straße und Radwege - drängen. Allerdings regt der Vorstand der CDU Arheilgens an, zuerst die Entwicklung freier Flächen in der Ortslage von Arheilgen anzugehen. Da gibt es nach wie vor freie Grundstücke für die Wohnbebauung, aber auch größere Flächen wie die Fläche zwischen Friedhof und S-Bahn-Halt. Letztere Fläche ist seit Jahren für die Erweiterung des Friedhofes reserviert. Angesichts des Wandels in der Begräbniskultur von der Erdbestattung zur Urnenbestattung muß die Frage erlaubt sein, ob diese Fläche wirklich noch als Erweiterungsfläche für den Friedhof benötigt wird. 


14. September 2019: CDU Arheilgen zur Fahrradstraße Im Erlich  

Nun sind seit einigen Tagen die letzten Schilder aufgestellt, die die Straße „Im Erlich“ zu einer Fahrradstraße machen. Mit dem Zeichen 244.1 wird der Beginn der Fahrradstraße markiert, mit dem Zeichen 244.2 das Ende. In der Straßenverkehrsordnung ist festgelegt, dass der Radverkehr durch andere Kraftfahrzeuge nicht gefährdet oder behindert werden darf. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern. Radfahrern ist das Nebeneinanderfahren erlaubt.  

„Also so etwas wie eine Fußgängerzone für Radfahrer“, fasst es der CDU-Vorsitzende von Arheilgen, Christof Lorang, zusammen. Im Erlich dürfen Kraftfahrzeuge weiterhin fahren. Die entsprechenden Schilder sind aufgestellt. Allerdings ist – wie vorher auch schon – die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt. Die Vorfahrtsregelung wurde geändert, so dass an einigen Kreuzungen mit der Straße „Im Erlich“ nicht mehr „Rechts vor Links“ gilt. Aber eben nicht an allen, so dass alle Verkehrsteilnehmer die Beschilderung beachten müssen. Ein paar Anliegerstraßen wurden zusätzlich eingerichtet.  

Die CDU Arheilgen begrüßt die Fahrradstraße als alternativen Weg parallel zur Frankfurter Straße. Die Frankfurter Straße ist für Radfahrer aus Sicht der CDU nicht attraktiv. Die Straßenbahnschienen sind für Radfahrer nicht ohne Risiko. Zudem fehlte bei der Erneuerung der Frankfurter Straße der Platz, neben Schiene, Straße, Parkplätzen und Fußwegen auch noch Radwege einzurichten. Christof Lorang dazu: „Die Freigabe des Fußweges in der Frankfurter Straße für Radfahrer ist sowohl für die Fußgänger, aber auch die Radfahrer nicht optimal. Zahlreiche Leserbriefe in den letzten Wochen decken sich mit meinen Beobachtungen“. 

Bleibt die Hoffnung, dass die Verkehrsteilnehmer die neue Fahrradstraße „Im Erlich“ annehmen, sich schnell an die neuen Regeln gewöhnen und vor allem aufeinander Rücksicht nehmen.  


02. September 2019: Workshop zum CDU-Grundsatzprogramm im Stadtbezirk Arheilgen  

Die CDU Arheilgen hat einen Workshop zum neuen Grundsatzprogramm durchgeführt. 2018 wurde mit der Zuhörtour der damaligen Generalsekretärin und heutigen Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer der Startschuss für die Erstellung eines neuen Grundsatzprogrammes gegeben. An den Veranstaltungen dieser Tour nahmen ungefähr 5.000 Parteimitglieder teil. Basierend auf den Anregungen und Diskussionen während der Zuhörtour hatte das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin jeweils 12 Fragen zu 12 Leitthemen entwickelt. Nachdem diese auf dem CDU-Parteitag Ende 2018 in Hamburg beschlossen wurden, ist nun die Parteibasis gefordert, diese insgesamt 144 Fragen bis zum 31.10.2019 zu beantworten. Dies kann einzeln oder in Gruppen geschehen. Die Rückmeldungen werden dann wiederum in Berlin im Konrad-Adenauer-Haus gesichtet und konsolidiert.  

Interessierte Mitglieder der CDU Arheilgen suchten aus den 12 Leitthemen per Doodle-Umfrage zunächst 3 Themen aus. In Workshops sollen diese 3 Leitthemen beantwortet werden. Der erste Workshop zum Thema „Wie schaffen wir Bedingungen für ein gutes Leben in Stadt und Land“ fand nun statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten unter der Moderation des Vorsitzenden der CDU Arheilgen Christof Lorang lebhaft und durchaus kontrovers. Es ging um die Infrastruktur allgemein, den Zugang zu Ärzten und Krankenhäuser, den Tourismus in Deutschland sowie Einkaufsmöglichkeiten in Stadt und Land. Auch der große Themenkomplex Arbeit, Wirtschaft und Soziales gestreift. Dass die Bereitstellung von schnellen Mobilfunk- oder Festnetzanschlüssen gerade auf dem Land die Lebensqualität erhöhen kann, wurde herausgestellt. Sie können ein Leben fernab der großen Ballungsräume durch Arbeiten im Homeoffice attraktiv machen und weite Pendlerwege vermeiden. Da in einigen Regionen Deutschlands die Bevölkerung schrumpft, müsse der Staat auch gezielt die Sanierung von Dorf- und Stadtkernen ins Auge fassen. Auch in den Städten muss der Wohnungsbau verstärkt werden. Die Sozialbindung von Sozialwohnungen sollte verlängert werden. Viele weitere Themen wurden diskutiert. Die Antworten werden in den nächsten Tagen über das CDU-Mitgliedernetz an das Konrad-Adenauer-Haus geschickt, so Christof Lorang in seinem Schlusswort zur Veranstaltung.  


18. August 2019: Kommunalpolitische Radtour der CDU Arheilgen  

Die CDU Arheilgen führte ihre kommunalpolitische Radtour durch Arheilgen durch. Naturgemäß ging es nicht um das gelbe Trikot oder eine Sprintwertung, sondern darum, sich vor Ort ein Bild von den Themen zu machen, die in den Gremiensitzungen dann aufgegriffen und diskutiert werden. Die CDU steuerte dabei insgesamt 7 Ziele an.  

In der Bachgasse machten sich die CDU-Mitglieder ein Bild von Senkungen im Bereich des Straßenpflasters. Das Unkraut zwischen den Pflastersteinen und die von Brombeeren umrankten Absperrungen zeugen davon, daß hier schon lange nichts vorangeht. Das nächste Ziel war der Woogsweg zu den SGA-Sportstätten. Die Straße ist sehr schmal, wurde mal notdürftig verbreitert. Allerdings sind am Straßenrand sehr viele Schlaglöcher, die die Unfallgefahr gerade für Radfahrer und Fußgänger erhöhen.  

Auf dem Weg zum nächsten Ziel querte man die neue Fahrradstraße Im Erlich. Die CDU Arheilgen begrüßt die Einrichtung der Fahrradstraße als alternativen Weg parallel zur Frankfurter Straße, die mit ihren Straßenbahnschienen für Radfahrer nicht ohne Risiko ist. Unklar war den CDU-Radfahrern, welche neuen Regeln in einer Fahrradstraße gelten. Außerdem diskutierte man die Wegeführung des geplanten Radschnellweges zwischen Frankfurt und Darmstadt, ob die Wegeführung entlang der B3 oder durch Arheilgen eine gute Idee ist. Der bereits existierende und gut frequentierte Radweg an der B3 sollte dazu verbreitert werden. Ein erster Abschnitt des Radschnellweges ist zwischen Erzhausen und Egelsbach bereits fertig und kann wunderschön von der S-Bahn in Augenschein genommen werden oder mit dem Rad ausprobiert werden.  

An der Brachfläche zwischen Tulpenweg, Blütenallée und dem ALDI-Markt berichtete der CDU-Vorsitzende Christof Lorang, dass diese Fläche für eine Gemeinnutzung reserviert sei. Eine Forderung der CDU Arheilgen bereits im Kommunalwahlprogramm von 2011 war, auf dieser Fläche einen Hängerplatz einzurichten. Nördlich des Glockengartenviertels gibt es bereits einen Hängerplatz, an dem der nächste Halt war. Ein Hängerplatz ist ein Aufenthaltsplatz speziell zugeschnitten auf Jugendliche. Dass dieser Hängerplatz angenommen wird, war ersichtlich. Junge Menschen sitzend in der Abendsonne oder beim Basketballspielen.  

Am Hängerplatz allerdings ging es dann hauptsächlich um die Verlagerung der Abflugroute AMTIX kurz. Einige große und kleine Flugzeuge sorgten für die ein oder andere Gesprächspause. Wie bereits mehrfach berichtet, soll AMTIX kurz in einen Korridor zwischen Wixhausen und Erzhausen verschoben werden. Nach Informationen der Kommission zur Abwehr des Fluglärms und des Forum Flughafen und Region würde Darmstadt in Summe von der Verlagerung profitieren, weil tagsüber in Arheilgen und Kranichstein 4.900 hoch Belästigte weniger erwartet werden. Wixhausen und Erzhausen dagegen werden mit einem Mehr von 200 bezw. 500 hoch Belästigten stärker belastet. Eine endgültige Entscheidung zur Verlagerung steht noch aus.  

Das vorletzte Ziel war der Neubau der Feuerwehr in Arheilgen. Der CDU-Vorsitzende von Arheilgen reichte ein paar APO-Berichte aus dem Jahr 2012 rum. Sowohl die SPD als auch die CDU haben sich damals für einen Neubau stark gemacht – und gestritten. Die offizielle Einweihung war dann am 25. Mai 2019. Ein langer Atem war also insbesondere bei den Feuerwehrleuten in Arheilgen nötig. Umso ärgerlicher ist es, dass das neue Gebäude wegen Baumängeln, die in Folge der Bauabnahme gefunden wurden, noch nicht genutzt werden kann.  

Das letzte Ziel waren die Grundstücke im historischen Ortskern, auf denen ein neuer ALDI-Markt mit Wohnungen gebaut werden soll. Christof Lorang erläuterte anhand von Unterlagen aus einer Magistratsvorlage vom 07.03.2018, Bildern aus dem Stadtteilforum vom 13.03.2018 und von einer Veranstaltung der IG Arheilger Bürger, die sich für die charakterwahrende Entwicklung des historischen Ortskerns einsetzen. Dabei unterstützt der Gestaltungsbeirat in seiner Sitzung vom 08.02.2019 zumindest in Teilen die Position der IGAB. In der CDU Arheilgen ist man mit dem aktuellen Zustand des Geländes nicht zufrieden und würde sich eine Stärkung des Einzelhandels wünschen. Ideal wäre es, wenn diese zwei Ziele zusammen mit einer Wahrung und Beachtung des historisch gewachsenen Ortskernes möglich wären.  

Die CDU Arheilgen wird nun in den nächsten Wochen die Themen weiter diskutieren und in die Stadtverordnetenfraktion tragen, in der die CDU Arheilgen mit Willi Kins vertreten ist.  

06. März 2019: Manfred Pentz (MdL) beim politischen Aschermittwoch der CDU Arheilgen  

Am 06.03.2019 fand der traditionelle politische Aschermittwoch der CDU Arheilgen statt. Als Redner konnte der Vorsitzende der CDU Arheilgen Christof Lorang den Generalsekretär der CDU Hessen Manfred Pentz begrüßen. Seit 2010 ist Manfred Pentz Mitglied des hessischen Landtages und seit 2014 Generalsekretär. Neben CDU-Mitgliedern waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung in den Goldenen Löwen gefolgt.  

In seiner Begrüßung machte Lorang Werbung für Europa. Fast 74 Jahre lebe Deutschland nun im Frieden. Weitere Errungenschaften seien die Freizügigkeit und die einheitlichen technischen Normen, die die grenzüberschreitende Nutzung unserer so beliebten Smartphones ermöglichen. Lorang sagte, an diesen Beispielen sehe man, dass Europa die Menschen betreffe und positive Rahmenbedingungen schaffen könne. Deshalb der dringende Appell von Lorang, bei der Europawahl Ende Mai Europa-freundliche Parteien zu wählen, am besten jedoch die CDU.  

Manfred Pentz griff das Thema Europa zu Anfang seiner Rede auf. Für ihn persönlich sei sehr wichtig, dass die Staaten der Europäischen Union Freiheit und Recht für die Menschen garantierten. Die Staaten suchten im Dialog nach Lösungen. Helmut Kohl habe zu seiner Zeit gerade die kleinen Staaten ermuntert, Ideen einzubringen und diese dann aufgegriffen. Danach ging Pentz auf das für die Union aus CDU und CSU sehr schwierige Jahr 2018 ein. Der Konflikt zwischen CDU und CSU habe sicher viele Sympathien gekostet. Das Thema Diesel sei zu spät aufgegriffen worden.  

Wichtig aus 2018 sei laut Pentz, daß die CDU nach der Landtagswahl erneut die Landesregierung in Hessen anführen könne. Die Schullandschaft bleibe mehrgliedrig. Die CDU habe zugestimmt, dass an 30 Pilotschulen die Notenvergabe durch schriftliche Beurteilungen ersetzt werden könnten – allerdings nur, wenn die Lehrer, die Schüler und die Eltern jeweils mit Mehrheit zustimmen.  

Beim politischen Aschermittwoch darf auch der Blick auf die anderen Parteien nicht fehlen. Den Grünen bescheinigte Pentz, dass sie zur Zeit die richtigen Fragen stellten. Allerdings seien die Antworten nicht immer konsequent. Der Hambacher Forst sei dafür ein gutes Beispiel, da die damalige rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen die Rodung zugunsten des Braunkohletagebaus genehmigt habe. SPD und Linke befinden sich laut Pentz in einem Wettbewerb um die Ausweitung von Sozialleistungen, verschweigen aber dabei, woher das Geld dafür kommen soll. Die Frage stelle sich, ob Schulden gemacht oder Steuern erhöht werden sollen. Pentz stellte klar, dass die CDU aufgrund ihrer christlichen Wurzeln auch niemanden, der in Not ist, hängen lassen würde. Eine Sozialpolitik mit der Gießkanne à la SPD oder Linken sei dafür aber nicht die richtige Antwort.  

Angesprochen auf das Verkehrskonzept der Darmstädter CDU sagte Pentz, eine Ostumgebung von Darmstadt werde auch aus seiner Sicht benötigt. Diskussionen im größeren Rahmen seien dazu notwendig. Positiv hob Pentz aus dem Verkehrskonzept seiner Darmstädter Kollegen hervor, dass auch die Verlängerung von Straßenbahnlinien nach Weiterstadt oder in den Ostkreis nach Groß-Zimmern über Rossdorf vorgeschlagen wurden. Nach einer regen Diskussion mit den Teilnehmern klang der politische Aschermittwoch mit dem Heringsessen aus.  


20. Januar 2019: CDU Arheilgen begrüßt Magistratsentscheidung zu AMTIX kurz  

Die CDU Arheilgen begrüßt die Festlegung des Magistrates der Stadt Darmstadt zur Verlagerung der Flugroute AMTIX kurz. Der Magistrat legt sich auf die Variante zwei fest, die ziemlich genau in der Mitte zwischen Wixhausen und Erzhausen führt.  

Dabei liegen für die CDU Arheilgen die Vorteile einer Nordverschiebung der Route in den Korridor zwischen Erzhausen und Wixhausen auf der Hand. Durch die Routenführung zwischen Wixhausen und Erzhausen werden gegenüber heute deutlich weniger Menschen belastet. Da dieser Korridor an der kürzesten Stelle etwa dreimal so breit ist wie der heute geflogene Korridor, werden die Menschen in Wixhausen Nord und Erzhausen zwar mehr belastet als heute, im Ganzen aber weniger als die Anwohner am heute geflogenen Korridor.  

Ausdrücklich begrüßt wird, dass sich der Magistrat der Stadt Darmstadt für die Interessen der Stadtbezirke Arheilgen und Kranichstein einsetzt, die zusammen mit Teilen Wixhausens und Weiterstadts seit 30 Jahren die Hauptlast des Fluglärms auf dieser Route ertragen. Dass Vertreter von neu betroffenen Gemeinden und Städten dem Magistrat der Stadt Darmstadt eine „rein interessen-orientierte Entscheidung“ vorwerfen, ist aus Sicht der CDU Arheilgen ein Vorwurf, der nicht verfängt.  

„Ich habe in den letzten Jahren noch keine Stimmen vernommen, die gesagt haben: Die Menschen im Norden Darmstadts ertragen den Fluglärm schon so lange. Da müssen wir was tun und die Routen über unsere Köpfe führen“, so Christof Lorang, der Vorsitzende der CDU Arheilgen. Allerdings begrüße die CDU Arheilgen, wenn die Belastung durch weitere Maßnahmen wie ein Steilstartverfahren weiter verringert werden kann.  

15. August 2018: Man reibt sich die Augen und kann es kaum glauben  

Mit diesem Satz wurde in der APO die Ankündigung der beginnenden Fahrbahnsanierung in Arheilgen kommentiert und die Frage gestellt, wie die gewählten Vertreter, die Stadtverordneten, dazu stehen. Irmgard Klaff-Isselmann und Wilhelm Kins, beide Stadtverordnete der CDU, haben hierzu eine klare Meinung.  

Die Sanierungsarbeiten sind notwendig und müssen durchgeführt werden, auch wenn dies für viele Wochen wieder zu eigentlich unzumutbaren Beeinträchtigungen für Bürger und Verkehrsteilnehmer führt. Die entscheidende Frage ist jedoch, weshalb muss erneut nach so kurzer Zeit seit Fertigstellung saniert werden? Weshalb müssen an den vielen Stellen die Pflastersteine im Bereich der Straßenbahngleise durch Asphalt ersetzt und weshalb müssen in den Kurvenbereichen Straßenbahngleise ausgetauscht werden?  

Hilfreich ist hier ein Blick zurück in die Ausbaugeschichte. Die CDU-Vertreter hatten im Planungsbeirat, der den Straßenbahnausbau begleitete, vehement ihre Zweifel geäußert und auch darauf hingewiesen, dass bei den enormen Scherkräften, die auf die Straßenbahngleise besonders im Kurvenbereich einwirken, Pflastersteine eine ungeeignete Lösung sein werden. Mit dem Argument, dass der Autofahrer optisch (deswegen weiße Steine) und akustisch (deutliche Rollgeräusche) mitbekommen soll, dass er in einen Kreuzungsbereich einfährt und heute ja so gut gepflastert werde, dass die Steine nicht auf Wanderschaft gehen, wurden sämtliche kritischen Gegenargumente zur Seite gefegt. Für Irmgard Klaff-Isselmann und Wilhelm Kins, beide damals in der Opposition, ist klar, dass der jetzige zusätzliche finanzielle Aufwand und die entsprechenden Beeinträchtigungen für die Arheilger nicht erforderlich und bei einer anderen Ausführung der Arbeiten und mit anderen Materialien vermeidbar gewesen wären. Oberbürgermeister und Stadtbaurat stellte damals die SPD. Darauf kann sich jeder seinen eigenen Reim machen.

08. April 2018: Waldspielplatz Täubcheshöhle - CDU-Arheilgen enttäuscht über fehlende Ersatzlösung  

Der Vorstand der CDU-Arheilgen hat sich in seiner letzten Sitzung, so der Vorsitzende Christof Lorang, zum dritten Mal mit dem Thema Ende des Spielplatzes Täubcheshöhle in der Nähe des Orplid-Geländes beschäftigt. Bereits am 19.12.2017 hatte der CDU-Stadtverordnete Wilhelm Kins in der Stadtverordnetenversammlung folgende Frage schriftlich an die Stadt Darmstadt gerichtet: „Der Waldspielplatz Täubcheshöhle war für viele Generationen Arheilger ein allseits akzeptiertes und stark frequentiertes Angebot. Ist daran gedacht, diesen früheren Waldspielplatz zu reaktivieren?“  

Stadträtin Dr. Barbara Boczek hat hierauf geantwortet: „Der Spielplatz Täubcheshöhle befindet sich in einem Stadtwaldstück, welches im Zuge eines geplanten größeren Waldtausches zur Arrondierung des Waldbesitzes der Stadt Darmstadt an das Land Hessen, Hessen-Forst getauscht werden soll. Dieser Waldtausch soll in den Jahren 2018/2019 vollzogen werden. Damit wäre der Spielplatz dann nicht mehr städtisch und das Land Hessen müsste für die Investition und Unterhaltung des Spielplatzes aufkommen. Im Rahmen von gesetzlich vorgeschriebenen routinemäßigen wöchentlichen Spielplatzkontrollen wurden im Frühjahr 2107 erhebliche Mängel festgestellt, die größtenteils irreparabel waren. Deshalb wurden im Frühjahr diverse Geräte abgebaut. Sämtliche Abbauten erfolgten letztlich aufgrund der Verkehrssicherungspflicht der Stadt Darmstadt gegenüber den Spielplatzbenutzern.  

Gemäß den Beobachtungen des zuständigen Amtes, ist der Spielplatz Täubcheshöhle der am wenigsten frequentierte Waldspielplatz der Stadt Darmstadt. In die wesentlich intensiver genutzten Waldspielplätze Schirmschneise und Oberförsterwiese wurden in den letzten Jahren erhebliche Mittel investiert, um diese zu sanieren und attraktiver zu machen. Das Grünflächenamt wird prüfen, ob es einen sinnvollen anderen Standort für einen Spielplatz oder die Aufstellung von Spielgeräten in Arheilgen gibt.“  

Dass diese Prüfung nicht mehr erfolgen wird, ist seit dem Bürgerforum am 13.03.2018 klar. Laut Aussage der anwesenden Vertreter der Stadt wird es keine Ersatzlösung geben. Die CDU Arheilgen ist trotzdem sehr dankbar, dass eine Initiative von Bürgern ungefähr 200 Unterschriften zum Erhalt des Spielplatzes gesammelt hat und diese den Vertretern der Verwaltung übergeben hat.  

Leider muss der CDU-Vorstand Arheilgen enttäuscht feststellen, dass der Verwaltung nicht an einer Ersatzlösung gelegen sei. Seriös ist es jedenfalls nicht, während 3 Monaten eine Ersatzlösung in Aussicht zu stellen und diese dann wieder zu verwerfen. Die CDU-Arheilgen werde nun in den Gremien darauf drängen, dass für Spiel- und Hängerplätze reservierte Grundstücke innerhalb Arheilgens ihrer Bestimmung zugeführt werden.  

 

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