CDU Arheilgen - Presse

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19. Oktober 2020: Was bewegt Arheilgen – neuer Stammtisch der CDU Arheilgen  

 

Gut besucht war der vom Vorstand Lutz Hefert organisierte Stammtisch des CDU-Stadtbezirks Arheilgen am 08.10.2020. Unter dem Motto „Was bewegt Arheilgen?“ diskutierten die Gäste mit den anwesenden Vorständen der Arheilger CDU über den geplanten Aldi-Markt in der Frankfurter Straße, über die geplanten Gewerbegebiete Arheilgen West und Wixhausen Ost und das geplante Straßenbahndepot im Gewerbegebiet Wixhausen Ost. 

Interessant und mit vielen unterschiedlichen Perspektiven war die Diskussion zur Entwicklung der Stadt Darmstadt und des Stadtbezirkes. Wichtig war allen, dass die Bürgerinnen und Bürger in die Diskussion um den Masterplan zur Stadtentwicklung einbezogen werden. Beim Straßenbahndepot war die übereinstimmende Meinung, dass ein neues Straßenbahndepot möglichst zentral gelegen sein und am besten über zwei Gleisanschlüsse verfügen muss. Zwei Gleisanschlüsse deshalb, weil damit bei Störung des einen über den anderen der Betrieb fortgesetzt werden kann. Außerdem tauschte man sich darüber aus, wie zusätzlicher Wohnraum in Arheilgen ohne weitere Zersiedelung möglich wäre und wo. Schön wäre außerdem, wenn die politischen Parteien in Arheilgen den Löwenplatz und sein Umfeld aufwerten, so ein Teilnehmer.  

Für Christof Lorang, den Vorsitzenden der CDU Arheilgen, sind die am Stammtisch ausgetauschten Ideen eine gute Rückmeldung für die vergangene Arbeit und eine gute Richtschnur für zukünftige Initiativen. Der nächste Stammtisch wird am 05. November stattfinden. Ort und Zeit werden in der Arheilger Post und auf der Web-Seite der CDU Arheilgen bekannt gegeben.  

15. August 2020: Kommunalpolitische Radtour der CDU Arheilgen  

 

Am 15.08.2020 führte die CDU Arheilgen ihre kommunalpolitische Radtour durch Arheilgen durch. Ziele waren die geplanten Gewerbegebieten Arheilgen West und Wixhausen Ost. Die Gelegenheit, sich direkt vor Ort ein Bild von den geplanten Flächen zu machen, nutzten viele interessierte CDU-Mitglieder und einige Arheilger. So konnte Christof Lorang, der CDU-Vorsitzende von Arheilgen, mit Dorothee Schmidt, Roland Desch, Alexander Schleith und Hans Wegel gleich 4 Stadtverordnete begrüßen. 

Erstes Ziel war die Brücke über die Eisenbahntrasse und die B3 am Merck-Kreisel. Von hier hat man einen guten Überblick über den südlichen Teil von Arheilgen West. Der Punkt markiert ungefähr die südöstliche Ecke. Im Zickzack verläuft von hier die südliche Grenze bis zum Wald. Am Waldrand liegt die westliche Grenze. Im Norden ist der Gräfenhäuser Weg die Grenze. An der Straßenbrücke über die B3 und die Eisenbahn nördlich von Arheilgen nahmen die Teilnehmer den nördlichen Teil des geplanten Gewerbegebietes in Augenschein. Insgesamt ist das geplante Gewerbegebiet mehr als 3-mal so groß wie das bereits existierende. 

An der Kreuzung B3-Hindemithstraße war der nächste Halt. Hier ist die südliche Grenze der geplanten Fläche Wixhausen Ost. Die Westgrenze bildet die existierende Bebauung in Wixhausen. Im Norden wird das Gebiet von der GSI-Baustraße begrenzt. Dem Stumpfen Weg folgend radelten die Teilnehmer auf der Südgrenze bis zum südöstlichen Punkt. Die Ost-Grenze bildet die Obere Mühlstraße. Damit liegen die Naturdenkmäler Düne Stahlberg I und II sowie das Vogelschutzgehölz Pechbusch außerhalb des Gebietes. 

Beide Flächen werden heute überwiegend landwirtschaftlich genutzt. In Arheilgen West werden Spargel, Erdbeeren, Mais und Getreide angebaut. In Wixhausen Ost außerdem noch Zuckerrüben, Kartoffeln und Zwiebeln. Ein Großteil des Spargels und der Erdbeeren für Darmstadt kommt von diesen Feldern. In der geplanten Größe fielen insgesamt 200 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche weg. Bei ungefähr 120 Hektar pro Hof in Darmstadts Norden fielen 2 Höfe weg, da in Südhessen nicht einfach so neue Felder erschlossen werden können. Außerdem nutzen die Arheilger und Wixhäuser beide Gebiete zur Naherholung. 

In der regen Diskussion während der Fahrt erläuterte der CDU-Vorstand Axel Lanzmich, warum die Arheilger CDU Wixhausen Ost als Standort für das neue Straßenbahndepot nicht als geeignet ansieht. Zum einen seien die Wege zu den Einsatzorten von Straßenbahnen und Bussen zu lang, damit ökologisch und ökonomisch nicht optimal. Auch müßte die Frankfurter Landstraße den zusätzlichen Verkehr der Fahrten von und zum Depot aufnehmen. Ein Depot im Zentrum Darmstadts mit am besten zwei Gleisanschlüssen sei deutlich besser. 

Eine Verlängerung der Straßenbahn nach Wixhausen und vielleicht auch eine Querverbindung von hier nach Kranichstein sind aus Sicht der CDU Arheilgen aber wünschenswert. Am Hof Benz (siehe Foto) endete die diesjährige Radtour der CDU Arheilgen. Im Namen des Vorstandes der CDU Arheilgen dankte Christof Lorang allen Mitradelnden für manche Hintergrundinformation und die interessanten Einblicke in die heutige Nutzung der Flächen. 

Die Vorstände der Arheilger CDU am Ende der Radtour: Christof Lorang (1.v.l.), Gabi Staffa (2. v.l.), Axel Lanzmich (mit Helm in der Mitte), Christian Falke (8. v.l.)


22. Juni 2020: CDU Arheilgen vermittelt Spende von 1000 Masken für die Aumühle  

 

Auf Vermittlung von Gabi Staffa aus dem Vorstand der CDU Arheilgen spendete die Firma alcondis GmbH an die Aumühle 1.000 Mund-Nase-Masken. Frau Ploner, Geschäftsbereichsleitung der Aumühle, freute sich über die Spende: „Damit können wir den Bedarf für gut 1 Woche abdecken.“ 

Die stellvertretende Vorsitzende, Andrea Stegmann, sprach mit Frau Ploner über die aktuelle Situation in der Einrichtung. Frau Ploner berichtete, dass die „Corona-Vorschriften“ nicht optimal auf Einrichtungen der Behindertenhilfe abgestimmt sind, sondern die der Altenhilfe „übergestülpt“ wurden. Seit 14 Wochen können die Bewohner*innen nicht mehr zu ihren Angehörigen fahren. Besuche in der Aumühle sind erst seit kurzem in einem separaten Raum unter Einhaltung aller Hygiene- und Schutzmaßnahmen 1-mal wöchentlich möglich. Auch die Tagesstruktur Werkstatt war ausgesetzt und erst seit 4 Wochen können einige Klienten wieder in der Wäscherei, Gärtnerei und Montage arbeiten. Damit es keine Vermischung unterschiedlicher Personenkreise gibt, bedeutet für die einzelnen Beschäftigten, dass sie nicht unbedingt ihrer bisherigen, vertrauten Tätigkeit nachgehen können. Die anwesenden CDU-Vorstände haben im Gespräch mit Frau Ploner auch erfahren, wie sich alle an die gültigen Maßnahmen halten und diese, sehr belastende Zeit, vorbildlich meistern. Frau Ploner stellte die verschiedenen praktischen Tätigkeiten vor, die in der Einrichtung möglich sind. Die Vielseitigkeit des Angebots der Aumühle beeindruckten die CDU-Vorstände.  

Von links nach rechts Edith Müller (Aumühle), Gabi Staffa (CDU), Axel Lanzmich (alcondis GmbH), Marion Ploner (Aumühle), Lutz Hefert (CDU), Ilona Adam (Aumühle), Monika Ries (Aumühle)


21. Juni 2020: CDU Arheilgen begrüßt neues Linienkonzept der HEAG  

 

Zur Zeit ist es für jeden Arheilger, so der CDU-Vorsitzende Christof Lorang, ein Ärgernis zu sehen, dass seit Jahren die Straßenbahnlinien 7 und 6 ständig von der Stadt kommend hintereinander herfahren. Wenn eine Straßenbahn etwas verspätet ist oder weil die schnelle 6 die vor ihr fahrende 7 einholt, dann fahren zwei Straßenbahnen direkt hintereinander her. Eine davon ist dann fast leer. 

Die HEAG Mobilo hat nun in der letzten Woche ein neues Linienkonzept vorgestellt. Kern dieses Konzeptes ist, dass aus alle Stadtteilen Darmstadts sowohl der Luisenplatz als auch der Hauptbahnhof ohne Umsteigen erreicht werden kann. Aus Arheilgen gelangt man zum Luisenplatz und weiter nach Alsbach mit den Linien 6 und 8. Die Linie 6 ist weiterhin eine Schnelllinie. Die neue Linie 10 führt von Arheilgen über den Willi-Brandt-Platz zum Hauptbahnhof und weiter nach Griesheim. Die bisherige Linie 7 geht in den Linien 6 und 8 auf. Die Linien 6 und 8 zusammen fahren im 10-Minuten-Takt. Die Linie 10 im 20-Minuten-Takt.  

Für den Vorstand der CDU Arheilgen begrüßt die stellvertretende Vorsitzende Andrea Stegmann das neue Konzept. Eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof sieht auch Christian Falke als Gewinn insbesondere für den Teil Arheilgens, der keine kurzen Wege zum S-Bahn-Halt hat. 

Wenn die Stadtverordneten und der Kreistag nach der Sommerpause dem neuen Konzept zustimmen, können die Änderungen in einer ersten Stufe vielleicht schon 2022 wirksam werden. Allerdings muss die Finanzierung in Corona-Zeiten noch geklärt werden. Vorstand Lutz Hefert freut sich schon auf die geplanten Änderungen. Mit dem neuen Linienkonzept wird eine langjährige Forderung der CDU Arheilgen vertreten durch ihren Stadtverordneten Willi Kins umgesetzt. Für die Zukunft wäre es schön, wenn auf allen Linien ein einheitlicher Takt eingeführt wird, wie es zum Beispiel die Stadt Wien erfolgreich vormacht.  


01. Juni 2020: CDU Arheilgen gegen Straßenbahndepot zwischen Arheilgen und Wixhausen  

 

Im November letzten Jahres konnten die Arheilger und Wixhäuser in der Presse lesen, dass der Oberbürgermeister entschieden hat, das neue Depot der HEAG mobilo zwischen Arheilgen und Wixhausen östlich der B3 zu bauen. Dies ist als Ersatz für das alte Depot am Böllenfalltor gedacht, das abgerissen und künftig für Wohnbebauung genutzt werden soll. Für den neuen Betriebshof sollen 10 Hektar Ackerland in Flächen für Büro, Werkstatt und Stellflächen und Hallen für künftig 80 Busse, 48 Straßenbahnen und 30 Straßenbahnanhänger umgewidmet werden. 

Der Arheilger CDU-Vorstand hat sich, so ihr Vorsitzender Christof Lorang, in mehreren Sitzungen mit diesem Thema beschäftigt und lehnt nach ausführlicher Diskussion das neue Depot an diesem Standort ab. Die CDU Arheilgen sieht die Notwendigkeit für die HEAG mobilo, für das mit 4 Hektar zu klein gewordene Gelände am Böllenfalltor eine neue Fläche für den Betriebshof zu suchen, zumal auch die Flächen am zweiten Betriebshof in Eberstadt nicht ausreichen. In der HEAG mobilo selbst wurde ein neuer Standort für den Betriebshof an der Michaelisstraße / Mainzerstraße mit 7 Hektar für geeignet befunden. Das dortige Umfeld ist gewerblich geprägt. Die in Betracht kommenden Flächen werden wenig nachhaltig genutzt. Dieser neue Standort wäre betriebswirtschaftlich sogar besser, da er kürzere Wege und mehr Zuwegungen zu den Einsatzorten der Busse und Straßenbahnen hätte. Für eine künftige Straßenbahnanbindung nach Weiterstadt wäre dieser Standort ideal, so Vorstandsmitglied Lutz Hefert. 

Die CDU Arheilgen ist der Meinung, dass die Flächen zwischen Arheilgen und Wixhausen für die künftige Stadtentwicklung eine besondere Bedeutung haben. Der Arheilger CDU Stadtverordnete Wilhelm Kins hat deshalb auch der Vorlage in der Stadtverordnetenversammlung zugestimmt, in der für dieses Areal festgelegt wurde, in einem Gutachten die künftigen Nutzungsmöglichkeiten dieser Flächen zu untersuchen, um diese dann unter Beachtung der Gutachten im Rahmen einer abgestimmten Nutzung entwickeln zu können. Speziell hierfür wurde in der gleichen Stadtverordnetensitzung eine Veränderungssperre beschlossen. Und dann der Paukenschlag für Axel Lanzmich: die einsame Standortentscheidung des Oberbürgermeisters, von der die Arheilger CDU genauso wie alle anderen Bürger erst aus der Presse erfahren haben. Die Arheilger CDU folgt dieser Entscheidung nicht und hält den Standort zwischen Arheilgen und Wixhausen für eine Depotnutzung für absolut nicht geeignet. Zum einen werde vom Oberbürgermeister immer von Bürgerbeteiligung gesprochen, hier aber nicht praktiziert. Für die stellvertretende Vorsitzende Andrea Stegmann ist die vorgesehene Fläche für eine Depotnutzung viel zu wertvoll. Dieses Depot werde die weitere Nutzung der übrigen Flächen im Untersuchungsgebiet negativ beeinflussen und einen Wohnungsbau auf Dauer ausschließen. 

Wegen der viel längeren Wege zu den Einsatzorten von Straßenbahnen und Bussen ist der Standort im Darmstädter Norden für Vorstand Christian Falke ökologisch und ökonomisch nicht optimal, einmal unterstellt, dass die Frankfurter Landstraße überhaupt geeignet ist, den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen. Jede Störung auf dieser Strecke wird dazu führen, dass die Straßenbahnen hintereinander Schlange stehen. 

Und zum guten Schluss betont der Vorsitzende Christof Lorang die Tatsache, dass das Verkehrsgutachten zu dem ALDI-Neubau in der Frankfurter Straße in Arheilgen diese Zusatzbelastung durch das Straßenbahndepot nicht berücksichtigt hat. 


05. Mai 2020: CDU Arheilgen kritisiert Discounterprojekt  

 

Der an der Frankfurter Landstraße geplante Baukomplex mit einem großen Markt und Wohnungen wird von vielen Bürgern Arheilgens abgelehnt. Die Kritik an dem Vorhaben ist nach Ansicht der Arheilger CDU berechtigt und wird in wesentlichen Teilen von dieser geteilt, wie der Vorsitzende Christof Lorang nach Beratungen im Vorstand mitteilt. Die im Detail wohlbegründete Einwendungsschrift der IGAB war dabei sehr hilfreich, sich mit den Auswirkungen des Vorhabens detailliert auseinanderzusetzen, um zu einer politischen Bewertung des Projektes zu gelangen. 

Christof Lorang begrüßt grundsätzlich die Bebauung dieser wenig schönen Brache an der Frankfurter Landstraße, hätte jedoch im Sinne der Arheilger Bürger eine Ausweitung des Angebotes durch andere Vollversorger begrüßt, zumal es einen ALDI in Arheilgen bereits gibt. Auch die geplante Kombination von Markt und Wohnen ist sinnvoll. Von Anfang an auf Kritik stieß jedoch die konkrete Planung hierzu, die im ersten Schritt die Anmutung eines überdimensionierten Schuhkartons hatte und zu Recht vom Gestaltungsbeirat rundweg abgelehnt wurde. Ohne frühe Kritik seitens der Bürgerschaft wäre dieser hässliche Entwurf realisiert worden. 

Die Grundstücke zwischen Darmstädter Straße und Frankfurter Landstraße, auf denen der neue ALDI-Markt geplant ist, gehören zum Bebauungsplan A 7.1 und liegen damit im ehemaligen Sanierungsgebiet Arheilger Ortskern. Ziel dieses Sanierungsprojektes war die Bewahrung der wertvollen Bausubstanz und die Wahrung des Charakters eines noch gut erhaltenen historischen Ortskerns. Sehr vieles wurde hier erreicht mit öffentlichen Geldern aus dem Städtebauförderungsprogramm von Bund und Land und einem großen, vor allem auch finanziellen Engagement der Anwohner, die nach Abschluss des Sanierungsprogramms in 2015 sogar noch Ausgleichsbeträge für erfolgte Wertsteigerungen zahlen mussten. 

Seit ALDI 2017 die Grundstücke von der Stadt und Privaten gekauft hat, wird das Vorhaben heftig diskutiert. Als sich herausstellte, dass das geplante Bauvorhaben nach dem gültigen Bebauungsplan nicht genehmigt werden kann, hat die Stadtverordnetenversammlung am 03.12.2019 die Aufstellung und Offenlage des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes A 43 beschlossen. Seit Ende Januar liegen hierzu viele und vielfältige Einwendungen vor und werden in der Öffentlichkeit und auch in der CDU diskutiert. Nach Beratungen im Arheilger Vorstand und im Kreisvorstand wurde in einer gemeinsamen Sitzung der CDU-Stadtverordnetenfraktion und der CDU Arheilgen beschlossen, sich zu diesem Thema mit Vertretern der IGAB zu treffen. Diese Sitzung mit dem CDU-Vorsitzenden und den Vorsitzenden der CDU-Stadtverordnetenfraktion fand am 06.03.2020 in Arheilgen statt. Aus Arheilgen nahmen der Stadtverordnete Wilhelm Kins und der Stadtbezirksvorsitzende Christof Lorang teil. Die IGAB konnte mit ihren Einwendungen bezüglich Planungs- und Baurecht, Stadtplanung und Architektur deutlich machen, welche Schwächen der vorhabenbezogene Bebauungsplan A 43 hat. Die überbaute Fläche ist zu groß und nicht charakteristisch für den historischen Ortskern, so der CDU-Vorstand Lutz Hefert. Die Einfahrt zur Anlieferung und die Tiefgarageneinfahrt sehe er kritisch, weil sie für die Fußgänger und Radfahrer eine Gefahr darstellen. 

Das angrenzende Sparkassengebäude hat den Verlauf des historischen Scheunenkranzes aufgenommen und ist charakterisiert durch wechselnde Trauf- und Firsthöhen, durch vor- und zurückspringende Fassaden und Erker und durch eine unterschiedliche Bautiefe, was für die stellvertretende Vorsitzende Andrea Stegmann insgesamt ein abwechslungsreiches und städtebaulich ansprechendes Bild abgibt. Dem hingegen geht die jetzige Planung von einem 50 Meter langen, in den Straßenraum drängenden, ungegliederten, dreigeschossigen Baukörper aus. Zudem soll die Festsetzung als besonderes Wohngebiet aufgehoben und stattdessen eine Mischgebietsfestsetzung erfolgen, um künftig höhere Lärmbelastungen rechtlich zu ermöglichen. Außerdem sieht der noch gültige Bebauungsplan A 7.1. noch eine fußläufige Verbindung zwischen Darmstädter Straße und Frankfurter Landstraße, die es künftig auch nicht mehr geben würde. „Schlechte Planung und schlechte Architektur verschandeln das Ortsbild für Generationen und sind von daher nicht zu verantworten“, so der CDU-Vorstand Axel Lanzmich. 

Aus Sicht der Arheilger CDU sind viele der vorgetragenen Einwände nachvollziehbar und die Planung muss umfassend überarbeitet werden. Standort und zur Verfügung stehende Bauflächen reichen für einen Markt dieser Größenordnung mit einem überörtlichen Einzugsbereich nicht aus. Für den CDU-Stadtbezirksvorsitzenden Christof Lorang ist klar: “Natürlich ist der Status Quo kein schöner Anblick. Eine Entwicklung der Fläche für Wohnungsbau und kleinere Geschäfte begrüßen wir. Vor allem sollte aber der Charakter des historischen Ortskerns gewahrt bleiben“. 

So ähnlich wünscht sich die CDU Arheilgen das neue Gebäude für ALDI in der Frankfurter – v.l.n.r Christof Lorang, Andreas Stegmann, Lutz Hefert, Axel Lanzmich


26. Februar 2020: Innenminister Beuth beim politischen Aschermittwoch der CDU Arheilgen  

 

Am 26.02.2020 fand der traditionelle politische Aschermittwoch der CDU Arheilgen statt. Als Redner konnte der Vorsitzende der CDU Arheilgen Christof Lorang den hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU) begrüßen. Lorang sagte, er sei froh, dass der Minister trotz des Amoklaufes in Hanau und des Anschlags auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen nach Arheilgen gekommen ist. Neben zahlreichen Ehrengästen wie dem Bürgermeister Rafael Reißer und CDU-Mitgliedern waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung in das Muckerhaus gefolgt. 

Zu Beginn seiner Rede informierte der Minister über den Amoklauf in Hanau und den Anschlag auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen. Er werde in diesen Tagen immer wieder gefragt, ob und wie die Polizei und der Verfassungsschutz Anschläge wie diese verhindern könne. Er könne nur betonen, dass sehr viel Aufwand in die Ermittlungsarbeit gesteckt werde, um solche Verbrechen zu verhindern. Eine absolute Sicherheit gebe es aber nicht. Die Ermittlungsbehörden werden aber beide Anschläge auswerten und für die Zukunft die richtigen Schlüsse ziehen, damit alle Menschen in Hessen sicher leben können, so Herr Beuth. Die Gesellschaft müsse dann diskutieren und die Parlamente entscheiden, welche Werkzeuge und Kompetenzen sie den Ermittlungsbehörden für ihre Arbeit geben wollen. 

Jeder sei aufgerufen, in der Gesellschaft Stellung zu beziehen, wenn eine Diskussion die Sachebene verlasse. Wenn Ausländer oder Randgruppen diffamiert werden, Menschen herabgesetzt werden. Jede und jeder können zu einem guten Miteinander beitragen durch Engagement in und für die Gesellschaft oder durch ein freundliches Wort. 

Trotz Hanau und Volkmarsen sei aber die Kriminalität so niedrig wie zuletzt Anfang der 70er Jahre. Videoüberwachung führe etwa zur Verringerung von Handtaschendiebstählen, aber auch zur Verdrängung von Taten zu anderen Orten. Bei der Aufklärung sei sie eine große Hilfe. Zur Bekämpfung von Kinderpornographie und Kindesmissbrauch im Internet wünscht sich der Innenminister andere Handlungsoptionen für die Polizei. Am Beispiel der Ebene II des Frankfurter Hauptbahnhofes erklärte Beuth, wie die Polizei durch massiven Personaleinsatz (hier 350.000 Einsatzstunden) die Kriminalität erfolgreich bekämpft. Trotz der niedrigen Fallzahlen fühlten sich die Menschen subjektiv oft nicht sicher. Mit einer Anekdote aus seiner eigenen Jugend machte der Minister das Problem anschaulich. Die Lacher waren ihm sicher. Mit Hilfe von Bürgerbefragungen werde die subjektive Sicherheit ermittelt und mit wissenschaftlicher Begleitung ausgewertet. Dann könne man gezielt Maßnahmen angehen, um die subjektive Sicherheit zu verbessern. Außerdem erwähnte Beuth die App Hessenwarn als Informationskanal der Polizei zur Warnung der Bürger. 

In der abschließenden Diskussion mit dem Minister wurde die Hassrede im Internet thematisiert. Ein Mittel, dagegen vorzugehen, könne die sichere Identifizierung der User sein. Über sogenannte Post-Ident-Verfahren, die zum Beispiel bei der Kontoeröffnung heute verwendet werden, könne der Plattformbetreiber die Identität eines Nutzers sicher feststellen. Ein weiterer Besucher fragte den Minister nach seiner Meinung, ob die Kosten von Polizeieinsätzen in Fußballstadien auf die Vereine umgelegt werden sollten. Der Minister vertrat hier die Position, dass der Staat diese Kosten tragen solle. Mit DFB und DFL werde schon seit langem besprochen, wie die Sicherheit in den Stadien stetig verbessert werden kann. Ziel sei, weniger Polizisten einsetzen zu müssen, was die Sicherheit der Besucher erhöhe und die Kosten für alle Steuerzahler senke. 

Von links: Reiner Block, Gabi Staffa, Helga Andres, Andrea Stegmann, Peter Beuth, Christof Lorang, Lutz Hefert, Stella Stegmann, Axel Lanzmich


17. November 2019: Neuer Vorstand bei der CDU Arheilgen - Christof Lorang als Vorsitzender bestätigt  

 

Am 15.11.2019 trafen sich die Mitglieder der CDU Arheilgen zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Im Bericht des Vorstandes blickte der Vorsitzende Christof Lorang zurück auf die letzten beiden Jahre. Als Erfolge verbuchte Lorang die politischen Aschermittwoche mit Wolfgang Bosbach 2018 und Manfred Pentz 2019, den Besuch Stadtverordnetenversammlung im Oktober 2019, die mit großem Einsatz geführten Wahlkämpfe zur Landtagswahl und zur Europawahl. Trauriges gab es auch: Im Mai 2018 verstarb der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Alfred Aldenhoff. Die Pressearbeit und die Internetseite der CDU Arheilgen seien auf einem guten Weg, müssen aber weiter gepflegt werden. Das solle ein Ziel für die nächsten beiden Jahre sein, so Lorang. In den letzten beiden Jahren wuchs die CDU in Arheilgen leicht. Das sei ein Grund zur Freude, aber nicht zum Ausruhen. Verschiedene angebotene Veranstaltungen wurden leider nicht angenommen. „Man muss Sachen ausprobieren. Wenn sie nicht funktionieren, auch gerne nochmal. Wenn sie dann nicht angenommen werden, muss man neue Ideen entwickeln“, so Christof Lorang dazu. 

Unter der Leitung von Kevin Kunkel, dem Vorsitzenden der Jungen Union in Darmstadt, wurde der alte Vorstand entlastet und ein neuer Vorstand gewählt. Einstimmig zum Vorsitzenden wurde Christof Lorang wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Andrea Stegmann als stellvertretende Vorsitzende, Gabi Staffa als Schriftführerin, Stella Stegmann als Mitgliederbeauftragte und als Beisitzer Lutz Hefert und Axel Lanzmich. Christian Falke, der viele Jahre als Schriftführer im Vorstand der CDU Arheilgen ist, hat dieses Amt aufgegeben und gehört nun als Beisitzer dem neuen Vorstand an. Außerdem wurden die Delegierten für die verschiedenen Parteitage gewählt. 

Ausgeschieden aus dem Vorstand sind Edith-Heinz Becker und Dr. Christian Rosinski. Beide wurden in der Versammlung zu Ehrenvorstandsmitgliedern gewählt. Die Versammlung dankte beiden mit einem langen Applaus für die geleistete Arbeit. Der Vorsitzende Christof Lorang bat beide, dass sie weiterhin – wie die anderen Ehrenvorstandsmitglieder auch – dem neu gewählten Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen und sich rege an den Diskussionen in der Partei beteiligen. 

Von links: Reiner Block, Gabi Staffa, Stella Stegmann, Andrea Stegmann, Axel Lanzmich, Christof Lorang, Edith Heinz-Becker, Lutz Hefert, Helga Andres, Christian Falke, Dr. Christian Rosinski


29. Oktober 2019: CDU Arheilgen besucht Stadtverordnetenversammlung  

 

Am 29.11.2019 traf sich die Arheilger CDU, um gemeinsam eine Stadtverordnetenversammlung zu besuchen. Dabei hatten sich die Kommunalpolitiker vorgenommen, etwa eine Stunde den Stadtverordneten zuzuhören und dann gemütlich zusammenzusitzen. Lange geplant war dieser Besuch. Zufällig für diese Sitzung hatte die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung eine dringliche große Anfrage zum geplanten neuen Gewerbegebiet im Darmstädter Norden eingereicht – also die Flächen im Westen von Arheilgen um das bestehende Gewerbegebiet herum und die Flächen im Osten von Wixhausen südlich der GSI. Gespannt lauschten denn auch die Arheilger CDUler den Ausführungen der Stadtverordneten zu diesem für Arheilgen und Wixhausen wichtigen Thema. Auch wenn manche Reden durch Zwischenrufe unterbrochen wurden, waren die Reden und die Inhalte sachlich. Wichtige Fragen wurden gestellt: Wie und in welchem Umfang soll Darmstadt weiterwachsen? Was bedeutet das für die Infrastruktur? Was für die Zahl der Wohnungen? „Auch wenn ich nicht alle Meinungen teile, es war eine äußerst interessante und lebendige Diskussion. Unser Besuch hat sich gelohnt“, so der CDU-Stadtbezirksvorsitzende Christof Lorang.  

Der Vorstand der CDU Arheilgen griff diese Diskussion um die geplanten Gewerbegebiete in seiner Sitzung am Folgetag auf. Per se hat der CDU Vorstand nichts gegen die Prüfungen und Vorplanungen für diese neuen Gewerbegebiete. Es heißt ja gerade nicht, dass am Ende tatsächlich ein Gewerbegebiet kommt und dass es in dieser Größe kommt. Allerdings kann es auch 10 bis 15 Jahre dauern, bis es realisiert wird. Bei diesen Planungen muss auf die Naturdenkmäler (die Sanddühnen und die Vogelschutzgehölze) im Bereich des geplanten Gewerbegebietes Wixhausen Ost Rücksicht genommen werden. Das gilt für ein Gewerbegebiet genauso wie für die von der SPD vorgeschlagenen Wohngebiete. 

Falls es in diesen Dimensionen umgesetzt werden soll, wird die CDU Arheilgens auf einen parallelen Ausbau der Infrastruktur – S-Bahn, Straßenbahn, Straße und Radwege - drängen. Allerdings regt der Vorstand der CDU Arheilgens an, zuerst die Entwicklung freier Flächen in der Ortslage von Arheilgen anzugehen. Da gibt es nach wie vor freie Grundstücke für die Wohnbebauung, aber auch größere Flächen wie die Fläche zwischen Friedhof und S-Bahn-Halt. Letztere Fläche ist seit Jahren für die Erweiterung des Friedhofes reserviert. Angesichts des Wandels in der Begräbniskultur von der Erdbestattung zur Urnenbestattung muß die Frage erlaubt sein, ob diese Fläche wirklich noch als Erweiterungsfläche für den Friedhof benötigt wird. 


14. September 2019: CDU Arheilgen zur Fahrradstraße Im Erlich  

 

Nun sind seit einigen Tagen die letzten Schilder aufgestellt, die die Straße „Im Erlich“ zu einer Fahrradstraße machen. Mit dem Zeichen 244.1 wird der Beginn der Fahrradstraße markiert, mit dem Zeichen 244.2 das Ende. In der Straßenverkehrsordnung ist festgelegt, dass der Radverkehr durch andere Kraftfahrzeuge nicht gefährdet oder behindert werden darf. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern. Radfahrern ist das Nebeneinanderfahren erlaubt.  

„Also so etwas wie eine Fußgängerzone für Radfahrer“, fasst es der CDU-Vorsitzende von Arheilgen, Christof Lorang, zusammen. Im Erlich dürfen Kraftfahrzeuge weiterhin fahren. Die entsprechenden Schilder sind aufgestellt. Allerdings ist – wie vorher auch schon – die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt. Die Vorfahrtsregelung wurde geändert, so dass an einigen Kreuzungen mit der Straße „Im Erlich“ nicht mehr „Rechts vor Links“ gilt. Aber eben nicht an allen, so dass alle Verkehrsteilnehmer die Beschilderung beachten müssen. Ein paar Anliegerstraßen wurden zusätzlich eingerichtet.  

Die CDU Arheilgen begrüßt die Fahrradstraße als alternativen Weg parallel zur Frankfurter Straße. Die Frankfurter Straße ist für Radfahrer aus Sicht der CDU nicht attraktiv. Die Straßenbahnschienen sind für Radfahrer nicht ohne Risiko. Zudem fehlte bei der Erneuerung der Frankfurter Straße der Platz, neben Schiene, Straße, Parkplätzen und Fußwegen auch noch Radwege einzurichten. Christof Lorang dazu: „Die Freigabe des Fußweges in der Frankfurter Straße für Radfahrer ist sowohl für die Fußgänger, aber auch die Radfahrer nicht optimal. Zahlreiche Leserbriefe in den letzten Wochen decken sich mit meinen Beobachtungen“. 

Bleibt die Hoffnung, dass die Verkehrsteilnehmer die neue Fahrradstraße „Im Erlich“ annehmen, sich schnell an die neuen Regeln gewöhnen und vor allem aufeinander Rücksicht nehmen.  


02. September 2019: Workshop zum CDU-Grundsatzprogramm im Stadtbezirk Arheilgen  

 

Die CDU Arheilgen hat einen Workshop zum neuen Grundsatzprogramm durchgeführt. 2018 wurde mit der Zuhörtour der damaligen Generalsekretärin und heutigen Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer der Startschuss für die Erstellung eines neuen Grundsatzprogrammes gegeben. An den Veranstaltungen dieser Tour nahmen ungefähr 5.000 Parteimitglieder teil. Basierend auf den Anregungen und Diskussionen während der Zuhörtour hatte das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin jeweils 12 Fragen zu 12 Leitthemen entwickelt. Nachdem diese auf dem CDU-Parteitag Ende 2018 in Hamburg beschlossen wurden, ist nun die Parteibasis gefordert, diese insgesamt 144 Fragen bis zum 31.10.2019 zu beantworten. Dies kann einzeln oder in Gruppen geschehen. Die Rückmeldungen werden dann wiederum in Berlin im Konrad-Adenauer-Haus gesichtet und konsolidiert.  

Interessierte Mitglieder der CDU Arheilgen suchten aus den 12 Leitthemen per Doodle-Umfrage zunächst 3 Themen aus. In Workshops sollen diese 3 Leitthemen beantwortet werden. Der erste Workshop zum Thema „Wie schaffen wir Bedingungen für ein gutes Leben in Stadt und Land“ fand nun statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten unter der Moderation des Vorsitzenden der CDU Arheilgen Christof Lorang lebhaft und durchaus kontrovers. Es ging um die Infrastruktur allgemein, den Zugang zu Ärzten und Krankenhäuser, den Tourismus in Deutschland sowie Einkaufsmöglichkeiten in Stadt und Land. Auch der große Themenkomplex Arbeit, Wirtschaft und Soziales gestreift. Dass die Bereitstellung von schnellen Mobilfunk- oder Festnetzanschlüssen gerade auf dem Land die Lebensqualität erhöhen kann, wurde herausgestellt. Sie können ein Leben fernab der großen Ballungsräume durch Arbeiten im Homeoffice attraktiv machen und weite Pendlerwege vermeiden. Da in einigen Regionen Deutschlands die Bevölkerung schrumpft, müsse der Staat auch gezielt die Sanierung von Dorf- und Stadtkernen ins Auge fassen. Auch in den Städten muss der Wohnungsbau verstärkt werden. Die Sozialbindung von Sozialwohnungen sollte verlängert werden. Viele weitere Themen wurden diskutiert. Die Antworten werden in den nächsten Tagen über das CDU-Mitgliedernetz an das Konrad-Adenauer-Haus geschickt, so Christof Lorang in seinem Schlusswort zur Veranstaltung.  


18. August 2019: Kommunalpolitische Radtour der CDU Arheilgen  

 

Die CDU Arheilgen führte ihre kommunalpolitische Radtour durch Arheilgen durch. Naturgemäß ging es nicht um das gelbe Trikot oder eine Sprintwertung, sondern darum, sich vor Ort ein Bild von den Themen zu machen, die in den Gremiensitzungen dann aufgegriffen und diskutiert werden. Die CDU steuerte dabei insgesamt 7 Ziele an.  

In der Bachgasse machten sich die CDU-Mitglieder ein Bild von Senkungen im Bereich des Straßenpflasters. Das Unkraut zwischen den Pflastersteinen und die von Brombeeren umrankten Absperrungen zeugen davon, daß hier schon lange nichts vorangeht. Das nächste Ziel war der Woogsweg zu den SGA-Sportstätten. Die Straße ist sehr schmal, wurde mal notdürftig verbreitert. Allerdings sind am Straßenrand sehr viele Schlaglöcher, die die Unfallgefahr gerade für Radfahrer und Fußgänger erhöhen.  

Auf dem Weg zum nächsten Ziel querte man die neue Fahrradstraße Im Erlich. Die CDU Arheilgen begrüßt die Einrichtung der Fahrradstraße als alternativen Weg parallel zur Frankfurter Straße, die mit ihren Straßenbahnschienen für Radfahrer nicht ohne Risiko ist. Unklar war den CDU-Radfahrern, welche neuen Regeln in einer Fahrradstraße gelten. Außerdem diskutierte man die Wegeführung des geplanten Radschnellweges zwischen Frankfurt und Darmstadt, ob die Wegeführung entlang der B3 oder durch Arheilgen eine gute Idee ist. Der bereits existierende und gut frequentierte Radweg an der B3 sollte dazu verbreitert werden. Ein erster Abschnitt des Radschnellweges ist zwischen Erzhausen und Egelsbach bereits fertig und kann wunderschön von der S-Bahn in Augenschein genommen werden oder mit dem Rad ausprobiert werden.  

An der Brachfläche zwischen Tulpenweg, Blütenallée und dem ALDI-Markt berichtete der CDU-Vorsitzende Christof Lorang, dass diese Fläche für eine Gemeinnutzung reserviert sei. Eine Forderung der CDU Arheilgen bereits im Kommunalwahlprogramm von 2011 war, auf dieser Fläche einen Hängerplatz einzurichten. Nördlich des Glockengartenviertels gibt es bereits einen Hängerplatz, an dem der nächste Halt war. Ein Hängerplatz ist ein Aufenthaltsplatz speziell zugeschnitten auf Jugendliche. Dass dieser Hängerplatz angenommen wird, war ersichtlich. Junge Menschen sitzend in der Abendsonne oder beim Basketballspielen.  

Am Hängerplatz allerdings ging es dann hauptsächlich um die Verlagerung der Abflugroute AMTIX kurz. Einige große und kleine Flugzeuge sorgten für die ein oder andere Gesprächspause. Wie bereits mehrfach berichtet, soll AMTIX kurz in einen Korridor zwischen Wixhausen und Erzhausen verschoben werden. Nach Informationen der Kommission zur Abwehr des Fluglärms und des Forum Flughafen und Region würde Darmstadt in Summe von der Verlagerung profitieren, weil tagsüber in Arheilgen und Kranichstein 4.900 hoch Belästigte weniger erwartet werden. Wixhausen und Erzhausen dagegen werden mit einem Mehr von 200 bezw. 500 hoch Belästigten stärker belastet. Eine endgültige Entscheidung zur Verlagerung steht noch aus.  

Das vorletzte Ziel war der Neubau der Feuerwehr in Arheilgen. Der CDU-Vorsitzende von Arheilgen reichte ein paar APO-Berichte aus dem Jahr 2012 rum. Sowohl die SPD als auch die CDU haben sich damals für einen Neubau stark gemacht – und gestritten. Die offizielle Einweihung war dann am 25. Mai 2019. Ein langer Atem war also insbesondere bei den Feuerwehrleuten in Arheilgen nötig. Umso ärgerlicher ist es, dass das neue Gebäude wegen Baumängeln, die in Folge der Bauabnahme gefunden wurden, noch nicht genutzt werden kann.  

Das letzte Ziel waren die Grundstücke im historischen Ortskern, auf denen ein neuer ALDI-Markt mit Wohnungen gebaut werden soll. Christof Lorang erläuterte anhand von Unterlagen aus einer Magistratsvorlage vom 07.03.2018, Bildern aus dem Stadtteilforum vom 13.03.2018 und von einer Veranstaltung der IG Arheilger Bürger, die sich für die charakterwahrende Entwicklung des historischen Ortskerns einsetzen. Dabei unterstützt der Gestaltungsbeirat in seiner Sitzung vom 08.02.2019 zumindest in Teilen die Position der IGAB. In der CDU Arheilgen ist man mit dem aktuellen Zustand des Geländes nicht zufrieden und würde sich eine Stärkung des Einzelhandels wünschen. Ideal wäre es, wenn diese zwei Ziele zusammen mit einer Wahrung und Beachtung des historisch gewachsenen Ortskernes möglich wären.  

Die CDU Arheilgen wird nun in den nächsten Wochen die Themen weiter diskutieren und in die Stadtverordnetenfraktion tragen, in der die CDU Arheilgen mit Willi Kins vertreten ist.  

06. März 2019: Manfred Pentz (MdL) beim politischen Aschermittwoch der CDU Arheilgen  

 

Am 06.03.2019 fand der traditionelle politische Aschermittwoch der CDU Arheilgen statt. Als Redner konnte der Vorsitzende der CDU Arheilgen Christof Lorang den Generalsekretär der CDU Hessen Manfred Pentz begrüßen. Seit 2010 ist Manfred Pentz Mitglied des hessischen Landtages und seit 2014 Generalsekretär. Neben CDU-Mitgliedern waren auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung in den Goldenen Löwen gefolgt.  

In seiner Begrüßung machte Lorang Werbung für Europa. Fast 74 Jahre lebe Deutschland nun im Frieden. Weitere Errungenschaften seien die Freizügigkeit und die einheitlichen technischen Normen, die die grenzüberschreitende Nutzung unserer so beliebten Smartphones ermöglichen. Lorang sagte, an diesen Beispielen sehe man, dass Europa die Menschen betreffe und positive Rahmenbedingungen schaffen könne. Deshalb der dringende Appell von Lorang, bei der Europawahl Ende Mai Europa-freundliche Parteien zu wählen, am besten jedoch die CDU.  

Manfred Pentz griff das Thema Europa zu Anfang seiner Rede auf. Für ihn persönlich sei sehr wichtig, dass die Staaten der Europäischen Union Freiheit und Recht für die Menschen garantierten. Die Staaten suchten im Dialog nach Lösungen. Helmut Kohl habe zu seiner Zeit gerade die kleinen Staaten ermuntert, Ideen einzubringen und diese dann aufgegriffen. Danach ging Pentz auf das für die Union aus CDU und CSU sehr schwierige Jahr 2018 ein. Der Konflikt zwischen CDU und CSU habe sicher viele Sympathien gekostet. Das Thema Diesel sei zu spät aufgegriffen worden.  

Wichtig aus 2018 sei laut Pentz, daß die CDU nach der Landtagswahl erneut die Landesregierung in Hessen anführen könne. Die Schullandschaft bleibe mehrgliedrig. Die CDU habe zugestimmt, dass an 30 Pilotschulen die Notenvergabe durch schriftliche Beurteilungen ersetzt werden könnten – allerdings nur, wenn die Lehrer, die Schüler und die Eltern jeweils mit Mehrheit zustimmen.  

Beim politischen Aschermittwoch darf auch der Blick auf die anderen Parteien nicht fehlen. Den Grünen bescheinigte Pentz, dass sie zur Zeit die richtigen Fragen stellten. Allerdings seien die Antworten nicht immer konsequent. Der Hambacher Forst sei dafür ein gutes Beispiel, da die damalige rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen die Rodung zugunsten des Braunkohletagebaus genehmigt habe. SPD und Linke befinden sich laut Pentz in einem Wettbewerb um die Ausweitung von Sozialleistungen, verschweigen aber dabei, woher das Geld dafür kommen soll. Die Frage stelle sich, ob Schulden gemacht oder Steuern erhöht werden sollen. Pentz stellte klar, dass die CDU aufgrund ihrer christlichen Wurzeln auch niemanden, der in Not ist, hängen lassen würde. Eine Sozialpolitik mit der Gießkanne à la SPD oder Linken sei dafür aber nicht die richtige Antwort.  

Angesprochen auf das Verkehrskonzept der Darmstädter CDU sagte Pentz, eine Ostumgebung von Darmstadt werde auch aus seiner Sicht benötigt. Diskussionen im größeren Rahmen seien dazu notwendig. Positiv hob Pentz aus dem Verkehrskonzept seiner Darmstädter Kollegen hervor, dass auch die Verlängerung von Straßenbahnlinien nach Weiterstadt oder in den Ostkreis nach Groß-Zimmern über Rossdorf vorgeschlagen wurden. Nach einer regen Diskussion mit den Teilnehmern klang der politische Aschermittwoch mit dem Heringsessen aus.  


20. Januar 2019: CDU Arheilgen begrüßt Magistratsentscheidung zu AMTIX kurz  

 

Die CDU Arheilgen begrüßt die Festlegung des Magistrates der Stadt Darmstadt zur Verlagerung der Flugroute AMTIX kurz. Der Magistrat legt sich auf die Variante zwei fest, die ziemlich genau in der Mitte zwischen Wixhausen und Erzhausen führt.  

Dabei liegen für die CDU Arheilgen die Vorteile einer Nordverschiebung der Route in den Korridor zwischen Erzhausen und Wixhausen auf der Hand. Durch die Routenführung zwischen Wixhausen und Erzhausen werden gegenüber heute deutlich weniger Menschen belastet. Da dieser Korridor an der kürzesten Stelle etwa dreimal so breit ist wie der heute geflogene Korridor, werden die Menschen in Wixhausen Nord und Erzhausen zwar mehr belastet als heute, im Ganzen aber weniger als die Anwohner am heute geflogenen Korridor.  

Ausdrücklich begrüßt wird, dass sich der Magistrat der Stadt Darmstadt für die Interessen der Stadtbezirke Arheilgen und Kranichstein einsetzt, die zusammen mit Teilen Wixhausens und Weiterstadts seit 30 Jahren die Hauptlast des Fluglärms auf dieser Route ertragen. Dass Vertreter von neu betroffenen Gemeinden und Städten dem Magistrat der Stadt Darmstadt eine „rein interessen-orientierte Entscheidung“ vorwerfen, ist aus Sicht der CDU Arheilgen ein Vorwurf, der nicht verfängt.  

„Ich habe in den letzten Jahren noch keine Stimmen vernommen, die gesagt haben: Die Menschen im Norden Darmstadts ertragen den Fluglärm schon so lange. Da müssen wir was tun und die Routen über unsere Köpfe führen“, so Christof Lorang, der Vorsitzende der CDU Arheilgen. Allerdings begrüße die CDU Arheilgen, wenn die Belastung durch weitere Maßnahmen wie ein Steilstartverfahren weiter verringert werden kann.  

 

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