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22.04.2020, 16:17 Uhr
GRÜNE und CDU – Große Aufgaben für Sportvereine und Politik, städtische Zuschüsse erfolgen wie vereinbart.
 „In Darmstadt gibt es mehr als 100 Sportvereine, in denen ca. 50.000 Mitglieder organisiert sind. Allein diese Zahlen zeigen, dass die Vereine gesellschaftsrelevant sind,“ erklären Philip Krämer (GRÜNE), Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Darmstadt und Roland Desch, sportpolitischer Sprecher der CDU. „Ein Teil der Vereine hat zwar Einnahmeausfälle durch den Wegfall von Kursgebühren und Eintrittsgeldern. Die Mitglieder sind sich aber größtenteils ihrer Verantwortung bewusst und halten ihren Vereinen die Treue. Auch wir werden ein verlässlicher Partner sein, wenn es darum geht Vereinsstrukturen zu erhalten und gut durch diese Krise zu kommen.“
Foto: Christiane Lang

Nachdem der Haushalt 2020 vom Regierungspräsidium genehmigt wurde, komme es in den nächsten Tagen - wie geplant - zur Auszahlung der städtischen Zuschüsse an die Vereine. Der Oberbürgermeister, der Bürgermeister und der Stadtkämmerer  haben dazu einen völligen oder weit reichenden Verzicht auf die zunächst geplante Kürzung von 20 Prozent zugesagt. Neben den Betriebskostenzuschüssen würden in der kommenden Woche auch Zuschüsse zur Förderung des Jugendsports ausgezahlt. Geplant sei eine Erhöhung von 10 Euro auf 18 Euro pro Kind. Auch die Überarbeitung der Sportförderrichtlinien stehe kurz vor dem Abschluss. Das bedeute ganz konkret eine finanzielle Verbesserung der Vereine mit eigenen Liegenschaften, so die beiden Koalitionäre weiter.

„Niemand kann im Moment sagen, wann wieder ein geregelter Sportbetrieb aufgenommen werden kann. Das erfordert kreative Ideen, wie beispielsweise Onlineangebote, Videokurse und dergleichen“, so Krämer und Desch. „Sport ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor und sollte in allen Formen, die derzeit möglich sind unterstützt werden.“

Das Land Hessen habe Anfang der Woche ein Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ aufgelegt von dem auch Sportvereine profitieren würden. Je nach Situation könne ein einzelner Verein damit bis zu 10.000 Euro Unterstützung beantragen. Unabhängig davon können Vereine mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb das Soforthilfeprogramm für kleine Unternehmen der Landes- und Bundesregierung in Anspruch nehmen, ergänzen die beiden Stadtverordneten. „Vereine sind der Kitt der Gesellschaft. Wir setzen daher alles daran sie zu unterstützen, gut durch diese schwierige Zeit zu kommen.“

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