Geld für Medikamentenforschung gegen Corona

300 Millionen Euro vom Bund für schnellere Entwicklung und Zulassung von Medikamenten gegen Corona

Das Bundesforschungsministerium hat heute Forschung und Unternehmen aufgerufen, erfolgversprechende Medikamente mit Unterstützung des Bundes zügig zur Zulassung zu bringen und in die Produktion einzusteigen und stellt dafür 300 Millionen Euro bereit. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes, Mitglied des Forschungsausschusses des Deutschen Bundestages, begrüßt den Entwicklungsschub für Medikamente gegen Corona:

„Immer noch erkranken Menschen an dem Corona-Virus. Deswegen müssen die in der Entwicklung befindlichen und erfolgversprechenden Präparate dringend für eine bessere Behandlung verfügbar gemacht werden. Diese Hoffnungsträger bekommen jetzt einen Förderturbo. Dafür stellt die Bundesregierung 300 Millionen Euro bereit. Wir machen Tempo, damit die am Corona-Virus Erkrankten durch neue Medikamente schneller und vollständig genesen.“

Mit dem heute veröffentlichten Förderprogramm soll auch die letzte Entwicklungsphase von Therapeutika beschleunigt werden. Die 300 Millionen Euro sind notwendig, weil die jetzt bei diesen Entwicklungen anstehende letzte klinische Erprobungsphase besonders kostenintensiv ist, was einige Unternehmen allein nicht schaffen würden. Zudem soll die Unterstützung beim Hochfahren der Medikamentenproduktion helfen.

Bereits mit Beginn der Pandemie im letzten Jahr hat der Bund in die Wirkstoffsuche und Entwicklung intensiviert. 19 Entwicklungsprojekte für bessere Therapien wurden vom Bundesforschungsministerium nach dem Ausbruch von Sars-CoV-2 mit insgesamt 17,6 Millionen Euro gefördert. Die Vorhaben umfassten die Suche nach neuen antiviralen Substanzen sowie deren präklinische und frühe klinische Entwicklung. Zudem wurde nach bereits zugelassenen Medikamenten gesucht, die auch gegen das neue SARS-CoV-2 Virus wirken.

Anfang 2021 hatte das Bundesforschungsministerium bei der Erforschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2 mit einem weiteren Programm nachgelegt, nachdem der Deutsche Bundestag dafür 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. Dieses Programm hilft Forschung und Unternehmen dabei, ihre ersten Therapeutikaentwicklungen auf Wirksamkeit und Verträglichkeit zu testen. 

 

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